Gemeinde Leinburg



Gemeinde Leinburg
Haidelbacher Straße 3
91227 Leinburg
Tel.: 09120 1877-0
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Leinburg


Über die Entstehung des Ortes gibt es keine sicheren geschichtlichen Unterlagen. Auch die Deutung des Namens ist umstritten. Der Flachsanbau, der lange Zeit an den Hängen des Moritzberges betrieben wurde und die damit verbundene Leinenherstellung, soll dem Ort seine Bezeichnung gegeben haben. Dafür spricht, dass in den Pfarrmatrikeln das Weberhandwerk häufig erwähnt wird. Eine andere Deutung bezieht sich auf die lehmige Erde des Gebietes um Leinburg.

Die erste urkundliche Erwähnung erfährt Leinburg in einer kaiserlichen Verordnung Ludwigs des Bayern. 1299 kommt Leinburg als Pfand an den Grafen von Nassau, der 1360 Leinburg mit der Hofmark Altdorf an den Burggrafen Albrecht den Schönen von Nürnberg verkauft. Durch Vererbung oder Verkauf folgten weitere Adelsgeschlechter als Herren Leinburgs. Im Jahre 1504 kommt Leinburg an die freie Reichsstadt Nürnberg. Nürnberg wird 1526 Patronatsherr der Leinburger Kirche und im gleichen Jahr erhält der Ort seinen ersten evangelischen Pfarrherrn.

Durch Kriege und Pest erfährt das Dorf Leinburg viel Leid. In der Chronik sind die Jahreszahlen 1547 für den "Schmalkaldischen Krieg" sowie 1562 als Pestjahr erwähnt. Auch der II. Weltkrieg ging nicht spurlos an dem Dorf vorbei. 40 zerstörte Gebäude und viele Obdachlose waren das Resultat des Krieges. In den Nachkriegsjahren erhöhte sich die Einwohnerzahl der Ortschaft durch den Zustrom von Heimatvertriebenen. Gründung einer kath. Pfarrei, welche heute für die gesamte Gemeinde Leinburg und der Gemeinde Engelthal zuständig ist. Auch in den folgenden Jahrzehnten ist ein kontinuierlicher Anstieg der Einwohnerzahl zu verzeichnen.


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